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dont-panic/artikel/internet.tex
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2021-08-05 15:57:05 +02:00

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Ach ja, dieses Internet, von dem alle immer reden...\\
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Eigentlich sollte ja alles ganz einfach sein. Die Uni war schon im Internet, bevor es das WWW gab und sollte deshalb mehr Erfahrung als der Rest der Welt haben. Aber was stattdessen passiert ist, ist dass das Netz an der Uni gewachsen ist und inzwischen die Komplexität eines Lebewesens gepaart mit der Zuverlässigkeit eines Informatikstudenten morgens um 8:00 s.t. erreicht hat. Besonders in der Informatik, wo jeder einen eigenen Webserver betreiben kann, betreibt jeder einen eigenen Webserver. Das Resultat ist eine uneinheitliche Mischung, in der jede Veranstaltung eigene Rituale hat, Übungsanmeldungen über das Internet abzuwicklen oder die Folien der Vorlesung zu veröffentlichen. Außerdem ist die Netzwerkinfrastruktur uneinheitlich und die unterschiedlichen WLAN SSIDs, mit denen man sich verbinden kann, kommen einem wie ein Dschungel aus elektromagnetischer Strahlung vor. Sich dann noch Passwörter für Vorlesungen, unterschiedliche Uni-Mailadressen und all die verschiedenen Accounts zu merken, macht die Verwirrung komplett. Und damit wurde das Internet zu dem, was es heute ist: \textbf{Dem ersten Endgegner der Informatik}.\\
\textbf{Eure Accounts:}
Grundsätzlich bekommt jeder Student an der Uni Frankfurt einen Account vom \textbf{HRZ}, dem \textit{Hochschulrechenzentrum}\footnote{\url{http://www.rz.uni-frankfurt.de}}.
Über diesen Account könnt ihr euch zu Klausuren und Veranstaltungen anmelden, eure Studiendaten abfragen, E-Mails schreiben und lesen und habt einen WLAN-Zugriff überall da an der Uni, wo WLAN grade funktioniert. Als eingeschriebene Studenten habt ihr eure Zugangsdaten und eine TAN Liste zugeschickt bekommen.
Aber als Informatiker habt ihr auch die Möglichkeit, euch einen Account im speziellen Informatikrechenzentrum, der \textbf{RBI} (\textit{Rechnerbetriebsgruppe Informatik})\footnote{\url{https://www.rbi.cs.uni-frankfurt.de}} anlegen zu lassen. Da könnt ihr auch E-Mails benutzen, Windows- und Softwareentwicklungslizenzen bekommen und könnt sogar bis zu 500 Seiten im Semester kostenlos drucken. Außerdem stehen in der Informatik Computer, die ihr nur mit einem RBI-Account benutzen könnt. Wer beim Vorkurs war, kennt das ja schon und hat auch schon ein Benutzerkonto dort. Alle anderen am Fachbereich können in der RBI vor Ort ein Benutzerkonto beantragen.
Für manche Veranstaltungen bekommt ihr eventuell noch extra Accounts. Zum Beispiel, wenn ihr Hochleistungscomputer programmieren sollt, kann euch der Veranstalter erlauben, mit seinem Spielzeug zu spielen und gibt euch extra Accounts. Aber normalerweise braucht ihr erst mal nur die beiden Zugänge der oben genannten Rechenzentren.
\textbf{WLAN:}
Sich an der Uni mit dem WLAN zu verbinden, ist im Prinzip einfach.
Trotzdem sollte man vorher alle Rituale, die göttliches Wohlwollen hervorrufen, mit höchster Sorgfalt abhalten,
denn die WLAN Ausleuchtung der Uni ist nicht überall gleich gut gewährleistet.
Es gibt uniweit drei unterschiedliche Netze.\\
\textbf{Freiflug} ist das langsamste (und unsicherste) Netzwerk, aber dafür kommt man auch fast immer rein. Dazu wirst du erst auf eine interne Uniseite umgeleitet und musst dich da mit deinen HRZ-Daten anmelden, bevor du ins Internet kommst. Das ist dann unverschüsselt, was in der Informatik nicht zu empfehlen ist.\\
\textbf{Flughafen} ist ein verschlüsseltes uniweites Netzwerk, aber nicht so gut wie:\\
\textbf{eduroam} ist ein Netzwerk, mit dem du als Student sogar an vielen anderen Universitäten und Orten weltweit ins Internet kommst (Achtung, damit dies auch weltweit funktioniert, muss der Login-Benutzername \textit{DeinHrzAccountName}@uni-frankfurt.de lauten und die anonyme Identität \textit{eduroam@uni-frankfurt.de}.
Es ist ein 802.1x Netz für das du aber vorher ein Zertifikat\footnote{Wurzelzertifikat T-Telesec Global Root Class 2: \url{https://www.pki.dfn.de/wurzelzertifikate/globalroot2/}} brauchst (ist auf manchen Systemen (auch mobil) schon vorinstalliert).
Einfacher geht es mit dem Assistenten auf \mbox{\url{cat.eduroam.org}}, bei dem du lediglich die Goethe Universität auswählen musst und dann durchgeleitet wirst. Wenn nach deinen Anmeldedaten gefragt wird, musst du dich mit deiner s-Nummer@uni-frankfurt.de und HRZ-Passwort anmelden, also z.B. \textbf{\mbox{\textit{s1234568}@uni-frankfurt.de}}. Für mehr Infos schau auf den Seiten des HRZ nach.\\
Schließlich gibt es noch \textbf{WLAN-RBI-STUD} von der RBI in der Informatik, mit dem du dich mit den Benutzerdaten deines RBI-Kontos verbinden kannst und das ebenfalls verschlüsselt ist.
Wie du dich genau mit dem WLAN verbindest kannst du auf den Seiten des jeweiligen Rechenzentrums nachlesen und ist von deinem Betriebssystem abhängig.\footnote{\url{https://www.rz.uni-frankfurt.de/76675007/Zertifikatsumstellung}}
Aber wer braucht als Informatiker schon Internet, Papier und Bleistifte sind wichtiger als Computer.
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