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dont-panic/SS20/artikel/internet.tex
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2020-04-20 02:15:18 +02:00

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Ach ja, dieses Internet, von dem alle immer reden...\\
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Eigentlich sollte ja alles ganz einfach sein.
Die Uni war schon im Internet, bevor es das WWW gab und sollte deshalb mehr Erfahrung als der Rest der Welt haben.
Aber was stattdessen passiert ist, ist dass das Netz an der Uni gewachsen ist
und inzwischen die Komplexit\"at eines Lebewesens gepaart mit der
Zuverl\"assigkeit eines Informatikstudenten morgens um 8:00 s.t. erreicht
hat. Besonders in der Informatik, wo jeder einen eigenen Webserver betreiben
kann, betreibt jeder einen eigenen Webserver. Das Resultat ist eine
uneinheitliche Mischung, in der jede Veranstaltung eigene Rituale hat,
\"Ubungsanmeldungen \"uber das Internet abzuwicklen oder die Folien der
Vorlesung zu ver\"offentlichen. Au{\ss}erdem ist die Netzwerkinfrastruktur
uneinheitlich und die unterschiedlichen WLAN SSIDs, mit denen man sich
verbinden kann, kommen einem wie ein Dschungel aus elektromagnetischer
Strahlung vor. Sich dann noch Passw\"orter f\"ur Vorlesungen, unterschiedliche
Uni-Mailadressen und all die verschiedenen Accounts zu merken, macht die
Verwirrung komplett. Und damit wurde das Internet zu dem, was es heute ist:
\textbf{Dem ersten Endgegner der Informatik}.\\
\textbf{Eure Accounts:}
Grunds\"atzlich bekommt jeder Student an der Uni Frankfurt einen Account vom \textbf{HRZ}, dem \textit{Hochschulrechenzentrum}\footnote{\url{http://www.rz.uni-frankfurt.de}}.
\"Uber diesen Account k\"onnt ihr euch zu Klausuren und Veranstaltungen anmelden, eure Studiendaten abfragen, E-Mails schreiben und lesen und habt einen WLAN-Zugriff \"uberall da an der Uni, wo WLAN grade funktioniert. Als eingeschriebene Studenten habt ihr eure Zugangsdaten und eine TAN Liste zugeschickt bekommen.
Aber als Informatiker habt ihr auch die M\"oglichkeit, euch einen Account im speziellen Informatikrechenzentrum, der \textbf{RBI} (\textit{Rechnerbetriebsgruppe Informatik})\footnote{\url{https://www.rbi.cs.uni-frankfurt.de}} anlegen zu lassen. Da k\"onnt ihr auch E-Mails benutzen, Windows- und Softwareentwicklungslizenzen bekommen und k\"onnt sogar bis zu 500 Seiten im Semester kostenlos drucken. Au{\ss}erdem stehen in der Informatik Computer, die ihr nur mit einem RBI-Account benutzen k\"onnt. Wer beim Vorkurs war, kennt das ja schon und hat auch schon ein Benutzerkonto dort. Alle anderen am Fachbereich können in der RBI vor Ort ein Benutzerkonto beantragen.
F\"ur manche Veranstaltungen bekommt ihr eventuell noch extra Accounts. Zum Beispiel, wenn ihr Hochleistungscomputer programmieren sollt, kann euch der Veranstalter erlauben, mit seinem Spielzeug zu spielen und gibt euch extra Accounts. Aber normalerweise braucht ihr erstmal nur die beiden Zug\"ange der oben genannten Rechenzentren.
\textbf{WLAN:}
Sich an der Uni mit dem WLAN zu verbinden, ist im Prinzip einfach.
Trotzdem sollte man vorher alle Rituale, die g\"ottliches Wohlwollen hervorrufen, mit h\"ochster Sorgfalt abhalten,
denn die WLAN Ausleuchtung der Uni ist nicht \"uberall gleich gut gew\"ahrleistet.
Es gibt uniweit drei unterschiedliche Netze.\\
\textbf{Freiflug} ist das langsamste (und unsicherste) Netzwerk, aber daf\"ur kommt man auch fast immer rein. Dazu wirst du erst auf eine interne Uniseite umgeleitet und musst dich da mit deinen HRZ-Daten anmelden, bevor du ins Internet kommst. Das ist dann unversch\"usselt, was in der Informatik nicht zu empfehlen ist.\\
\textbf{Flughafen} ist ein verschl\"usseltes uniweites Netzwerk, aber nicht so gut wie:\\
\textbf{eduroam} ist ein Netzwerk, mit dem du als Student sogar an vielen anderen Universit\"aten und Orten weltweit ins Internet kommst (Achtung, damit dies auch weltweit funktioniert, muss der Login-Benutzername \textit{DeinHrzAccountName@uni-frankfurt.de} lauten und die anonyme Identität \textit{eduroam@uni-frankfurt.de}.
Es ist ein 802.1x Netz f\"ur das du aber vorher ein Zertifikat\footnote{Wurzelzertifikat T-Telesec Global Root Class 2: \url{https://www.pki.dfn.de/wurzelzertifikate/globalroot2/}} brauchst (ist auf manchen Systemen (auch mobil) schon vorinstalliert). F\"ur mehr Infos schau auf den Seiten des HRZ nach.\\
Schlie{\ss}lich gibt es noch \textbf{WLAN-RBI-STUD} von der RBI in der Informatik, mit dem du dich mit den Benutzerdaten deines RBI-Kontos verbinden kannst und das ebenfalls verschlüsselt ist.
Wie du dich genau mit dem WLAN verbindest kannst du auf den Seiten des jeweiligen Rechenzentrums nachlesen und ist von deinem Betriebssystem abh\"angig.\footnote{\url{https://www.rz.uni-frankfurt.de/76675007/Zertifikatsumstellung}} Aber wer braucht als Informatiker schon Internet, Papier und Bleistifte sind wichtiger als Computer.
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