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Selbst in unserem skurrilen Pseudorollenspiel, in das wir mit dem Streben nach dem Bachelor verwickelt werden, existieren, wie in einem ''echten'' und ''coolen'' Rollenspiel, verschiedene Prüfungen, die zu bewältigen sind. Leider sind die Prüfungen im Studium wesentlich echter und weniger cool. Anstatt Drachen zu töten, um mächtige Amulette zu erringen, ist das in der Uni ''etwas'' unspektakulärer. Trotzdem behaupten wir: Die Bewältigung beider Arten von Aufgaben erzeugen aber das selbe Maß an Euphorie! *hust*
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Kommen wir nun zu den Veranstaltungsformen:
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\textbf{Vorlesung: } Veranstaltungen solcher Art werden von geübten Studierenden
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zum Verschlafen oder Einschlafen verwendet. Wie kommt es dazu? Vorlesungen
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haben einen oder mehrere wöchentlich stattfindende Termine, die meist ein- bis
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dreistündig sind. Dort sitzen abhängig von Modul, Thema, Uhrzeit und Vortragsskills des Dozenten
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1 - 600 Studierende in einem Hörsaal und lauschen den weisen Worten des Vortragenden.
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In der Informatik gibt es bei Vorlesungen keine Anwesenheitspflicht. Solche
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Veranstaltungen, so unangenehm es auch sein mag sich da hin zu quälen,
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erleichtern das Lernen. Nichts ist besser als eine Veranstaltung zu besuchen,
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in der ein komischer Kauz dir alles erzählt, was du selber lernen sollst.
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Außerdem steht dir die Freiheit zur Verfügung ihm Fragen zu stellen (traut euch!) und ihn
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sogar zu korrigieren, was eine Menge Spaß machen kann. Ist in einem Modul eine
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Vorlesung als Veranstaltung vorhanden, schließt man das Modul meistens mit
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einer Klausur als Prüfung ab. Manchmal gibt es auch eine Alternative zur
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Klausur: Die mündliche Prüfung. Da sitzt du dann alleine mit dem Dozenten der
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Vorlesung und einem Beisitzer in einem Raum und er fragt dir Löcher in den Bauch.
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Bevor ihr diese Gelegenheit wahrnehmt, informiert euch bei Höhersemestrigen, wie der
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Prüfer so drauf ist, was er gerne hören möchte und wie Prüfungen bei ihm in der Regel
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so ablaufen - denn auch Dozenten sind Gewohnheitstiere.
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\textbf{Übungen und Tutorien: }
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In anderen Studiengängen wird zwischen Übungen und Tutorien unterschieden. Nicht hier in der Informatik. Eine Übung ist nichts anderes als eine meist wöchentlich stattfindende Veranstaltung in der sogenannte Übungsaufgaben besprochen werden. Die Studierenden werden oft von einem ihresgleichen, der das Modul zu dem die Übung gehört selbst schon erfolgreich abgeschlossen hat, betreut. Ebenfalls hat man hier wieder den Spaß Fragen stellen zu dürfen und zu klugscheißen. Übungen und Vorlesungen gehen meistens Hand in Hand. Die Übungsaufgaben sind mit dem bisher erlangten Wissen durch die Vorlesung zu bearbeiten und meist eine Woche später abzugeben. Zwei Mathe-Module beinhalten eine Studienleistung, die besagt, dass man mindestens 50\% der Übungspunkte erreicht haben muss, um an der Abschlussprüfung teilnehmen zu dürfen. So ein Scheiß. Aber seht's mal positiv! So viele Übungspunkte nach Hause geholt zu haben bedeutet auch, sich etwas für die Prüfung vorbereitet zu haben. Man munkelt, Übungsaufgaben helfen beim Verständnis des Lehrstoffes und können sogar, je nach Veranstaltung und Dozent, Bonuspunkte für die Klausur geben.
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\includegraphics[width=\linewidth]{comics/exercise}
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\textbf{Praktikum: }
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Ein Praktikum ist eine Veranstaltung, in der man praktisch arbeitet. Kann man wohl aus dem Namen rauslesen. Je nach Praktikum hat man aber mehr oder weniger Aufgaben. Einige Praktika verlangen einfach knallhart, knallharte Aufgaben zu bearbeiten, andere verlangen noch zusätzlich Protokolle. Praktika können auch mit anderen Veranstaltungen und Prüfungen gekoppelt sein. Davon habt ihr die Ehre, mindestens eines zu machen, höchstens aber zwei einzubringen. Manche WiHis und Dozenten sind wahnsinnig einfallsreich und kreativ was das angeht. Im Modulkatalog, der auch in den Spielregeln (Die Bachelorordnung) enthalten ist, findest du genau diese Information.
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%Also kleiner Ratschlag: Wenn ihr auf Überraschungsprüfung nicht so steht, dann lunst mal da rein.
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\textbf{Seminar: }
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Du hast Lust, selbständig zu arbeiten und zu recherchieren? Du möchtest das Selbsterlernte als schriftliche Ausarbeitung bewerten lassen? Du möchtest deine Ergebnisse vor anderen Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Professoren in einer Präsentation vorstellen und hast Lust auf eine anschließende Diskussions\-runde? Dann ist ein Seminar genau das Richtige für dich! Falls das überhaupt nicht dein Ding ist, dann hast du gelitten, denn du musst mindestens ein Seminar in den Vertiefungsmodulen bestanden haben. Aber ein Seminar kann man schon überstehen und wenn man die alten Hasen im Bachelor nach Seminaren ausquetscht, haben diese meist sehr positive Dinge zu erzählen.
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\textbf{Forschungsprojekt: }%TODO: Forschungsprojekt
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In einem Forschungsprojekt beschäftigst du dich mit Fragestellungen der aktuellen Forschung, in Einzelbetreuung von einer Professorin oder Professor bzw. einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder wissenschaftlichen Mitarbeiter. Hier wird unterschieden zwischen einem kleinen Forschungsprojekt, wofür du 25 CP in den Basismodulen brauchst, und einem großen Forschungsprojekt, dafür brauchst du mindestens 70 CP und einen aktuellen Notendurchschnitt von 2,0 oder besser. Die Forschungsprojekte selbst zählen zum Vertiefungsbereich, es können jedoch maximal zwei Stück angerechnet werden.
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